TOTO- POKAL

 


Achslach schlittert Haarscharf an Sensation vorbei!

 

 


Der SV Achslach bestreitete vergangenen Sonntag das Toto-Pokal Finale gegen den drei Ligen höheren TSV aus Waldkirchen, und verpasste nur knapp die Sensation. Man war nämlich über die gesamten 90 minuten ein ebenwürdiger Gegner, sodass kein Klassenunterschied erkennbar war.

Der heimische SV Achslach ging von der ersten Minute weg beherzt zur Sache und schenkte Waldkirchen nichts. In der Anfangsphase des Spiels war man sogar Spielbestimmend, sodass man auch nach einer knappen viertelstunde nach einer Standardsituation durch Stern Manfred verdient in Führung ging.

Danach rehabilitierte sich Waldkirchen etwas und schaffte nach 25 Minuten den Ausgleich. „Oxla“ zeigte sich dadurch aber nicht geschockt und spielte unbeschwert weiter. In der ersten Hälfte ging man mit einem gerechten Unentschieden in die Pause.

Direkt nach der Pause dann der Schock für den Kreisklassenspitzenreiter. Nach einer Unstimmigkeit in der Defensive erzielte Waldkirchen die 2 zu 1 Führung. Nun entwickelte sich auf beiden Seiten ein offener Schlagabtausch. Achslach hatte mehrere Chancen auf den Ausgleich, dieser gelang schließlich Mitte der zweiten Hälfte nach einer clever ausgeführten Ecke durch Aichinger Manuel.

Für die knapp 400 Zuschauer war es sicherlich ein sehenswertes und spannendes Spiel, da wohl keiner damit rechnete zwei Mannschaften auf Augenhöhe zu sehen. Die Spannung hielt sich über die gesamten 90 Minuten. Da keine Mannschaft mehr einen Treffer erzielen konnte, hieß der Endstand 2 zu 2.

Anschließend ging es direkt ins Elfmeterschießen. Hier jedoch versagten den Achslachern leider die Nerven, sodass Waldkirchen mit 4 zu 6 siegte.

Anschließend gab es aber zurecht Applaus und „standing Ovations“ für die Achslacher Mannschaft, da man eine herausragende Leistung bot und durchaus über sich hinaus wuchs.

 

 

 


Trikotspende für die 1te. Mannschaft

 

 

 

Besonders gut gesonnen ist Alois Stracker, Inhaber der gleichnamigen Industriemontagenfirma aus Ruhmannsfelden den Achslacher Fußballern. Der ehemalige SV-Akteur - Mitglied der Jugendmeistermannschaft 1992 – ist nach wie vor Vereinsangehöriger und zugleich großer Gönner des SV Achslach. Nach dem 3. Platz in der Saison 2009/10 und der vorjährigen Kreisklassen-Vizemeisterschaft ist die junge, hoffnungsvolle Truppe um Spielertrainer Manfred Stern derzeit Spitzenreiter und peilt natürlich in der laufenden Saison wieder einen Spitzenplatz in der Kreisklasse Oberer Wald an. Aus Anerkennung für die gezeigte Leistung stattete Stracker den gesamten 20-köpfigen Kreisklassen-Kader mit einer qualitativ hochwertigen Sportbekleidung im Wert von knapp 2000 Euro aus. Eine Besonderheit im Amateurfußball dabei ist sicherlich das Trikot-Design mit Aufschrift der Spielernamen. „Optimal wäre es natürlich, wenn wir mit diesen Dressen den TSV Waldkirchen gleich etwas ärgern könnten“ meinte stellvertretender Abteilungsleiter Hans Venus. Bekanntlich stehen die Achslacher Fußballer am kommenden Sonntag gegen den Bezirksoberligisten im Endspiel des Totopokals des Kreises Bayerwald. Neben zwei Kreisliga-Aufstiegen ist dies sicherlich bislang der größte Vereinserfolg.

Achslach landet Transfercoup

 

 

Lange wurde spekuliert, nun ist es endlich offiziell.

 

Der SV Achslach kann vom Nachbarn Ruhmannsfelden 3 Eigengewächse zurück nach "OXLA" holen sowie eine junge Offensivkraft aus Gotteszell.

Zum einen den Torwart Brunner Bene, der jahrelang in der Oberliga versuchte seinen Kasten sauber zu halten. Ebenso den Mittelfeldspieler Schwankl Sigi, der in der Oberliga Mannschaft der Spvgg Ruhmannsfelden für die Kreativen Momente sorgte und das Spiel ordnete, sowie den Vollblut Stürmer Stangl Christoph, der stets für Torgefahr sorgte und zahlreiche Tore in der Oberliga erzielte. Auch aus Gotteszell konnte man einen vielverprechenden Stürmer verpflichten,  Krampfl Tobi, der in der Oberligajugend der Spvgg Ruhmannsfelden aktiv war und auch bereits im Herrenfussball Erfahrung sammeln konnte.

 

Der SV Achslach ist sehr stolz über diese 4 Verpflichtungen, da man 1. Monatelang darauf hin gearbeitet hat, und 2. kann man dadurch das Mannschaftspotenzial gezielt erhöhen.

Ziel des SV ist es ohnehin weiter auf die Jugend zu setzen, und mit diesen 4 Verpflichtungen konnte man durchaus ein Ausrufezeichen setzen.